Doom Eternal - The Ancient Gods, Part One22.10.2020, Eike Cramer

Im Test: Zurück in die Hölle

Wisst ihr noch? Vor gefühlten 100 Jahren, am 20. März 2020, erschien mit Doom Eternal der Shooter des zugegebenermaßen noch recht jungen Jahrzehnts. Mit einer unwiderstehlichen Mischung aus dynamisch verknüpftem Nah- und Fernkampf, einer grandios-flüssigen Arena-Bewegung, tollem Level- und starkem Artdesign riss und fetzte sich der Doom Slayer zu harten Riffs in unser Shooter-Herz. Jetzt ist Teil eins der ersten Erweiterung erschienen. Der Test klärt, ob The Ancient Gods überzeugt. 
Immer noch der beste Shooter des Jahres! 
Um euch an dieser Stelle weitere klangvolle Lobeshymnen zu diesem grandiosen Stück Shooter-Kunst (zum Test) zu ersparen, komme ich zum Punkt: Die erste Story-Erweiterung The Ancient Gods, die zweigeteilt erscheint und auch als Standalone-Variante erhältlich sein wird, macht genau da weiter, wo Doom Eternal aufgehört hat. Wie in alten Erweiterungs-Disc-Zeiten setzt die neue Kampagne einfach kurz nach dem Sieg über die Khan Maykr an und führt den Kreuzzug des Slayers gegen die Mächte der Hölle fort. Die Hauptfigur stapft dabei genauso wortlos und stoisch durch die Story, ignoriert Warnung und Drohung von Himmel und Hölle gleichermaßen – nur um endlich die Mächte des Bösen endgültig mit der Kettensäge aus der Welt zu tilgen. 
Das bedeutet einerseits, dass man mit der vollen Ausstattung des Schlächters in den Kampf zieht und alle Upgrades und Freischaltungen nahtlos weiterführt. Das heißt andererseits aber auch, dass die Arena-Gestalter bei id davon ausgehen, dass man soeben Doom Eternal beendet hat. Im Klartext: In den drei neuen Umgebungen von The Ancient Gods 1 trifft man auf die härtesten Kämpfe von Doom Eternal. Beinahe jede größere Begegnung entspricht hier einer der Herausforderungs-Arenen der normalen Kampagne. Und zwar auf Steroiden. Da attackieren durchaus zwei Marauder auf einmal, nicht enden wollende Schwärme von Arachnotrons und Revenants werden von mehreren King of Hell oder gar mehrfach auftretenden Tyrants abgerundet und die Schlachten überschreiten ab und an die 10-Minuten-Marke, in denen es keine einzige Pause zum Durchatmen (oder gar einen Speicherpunkt) gibt. 
Wacklige Balance 
Das ist einerseits schön, da so vor allem die erfahrenen Dämonenschlächter auf ihre Kosten kommen und knackige Kampf-Rätsel im Akkord lösen müssen. Schade ist dabei aber die etwas aus dem Tritt geratene Balance: Während einige der Arenen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad häufige Neustarts erfordern und aufgrund fehlender Checkpoints während der Kämpfe zum Teil durchaus frustrieren können, ist The Ancient Gods auf „Leicht“ schlicht viel zu einfach. Hier fehlt es ab und an etwas an Augenmaß, um eine ausgewogenere Herausforderung zu bieten. Dies dürfte gerade Standalone-Käufer, die Doom Eternal zuvor nicht gespielt haben, schnell überfordern. Da das Hauptspiel aber wie bereits erwähnt mein persönlicher Shooter des Jahres ist, sollte ohnehin niemand auf dieses brachiale Kleinod verzichten – und The Ancient Gods erst im Anschluss angehen.  
Wer sich seit dem Ende von Doom Eternal also nicht mehr mit den richtigen Waffenkombinationen, den Schwachstellen der Gegner und dem Ressourcen-Management per Nahkampf-Variante beschäftigt hat, der dürfte hier sehr schnell sein blutrotes Wunder erleben. Denn id hat zusätzlich neue Gegnertypen hinzugefügt, welche die Gefechte noch gnadenloser machen. Einerseits sind da die Augen-Geschütztürme, die sich zwar recht schnell mit gezielten Schüssen ausschalten lassen, dabei aber durch hohe Reichweite und fiese Platzierung die Bewegung in den Arenen erschweren. Richtig fies sind die Geister – die verstärken nämlich einzelne Dämonen drastisch und werden erst sichtbar, wenn ihr Gastkörper vom Slayer zerlegt worden ist. 
Who you gonna call? Doom Slayer! 
Im Anschluss muss der Mikrowellenstrahl der Plasmakanone im Rahmen einer netten Ghostbusters-Referenz zur Geisterbeseitigung eingesetzt werden, bevor sich der spektrale Fiesling einen neuen Wohnort sucht. Später trifft man auch noch auf den Blood Maykr, der sich nur durch einen Kopfschuss zur rechten Zeit ausschalten lässt. 
Die drei neuen Umgebungen, darunter eine Hochsee-Plattform inkl. Unterwasser-Anteil, die Blood Swamps der Hölle sowie das zerfallende Paradies, sind ebenso grandios und detailliert entworfen wie die Level des Hauptspiels. Neben den anspruchsvollen Gefechten gibt es also auch Plattforming-Passagen, Mini-Rätsel und coole Bosskämpfe sowie zahllose Geheimnisse, Herausforderungen und Arenen. Schade ist nur, dass weder das Arsenal des Slayers um eine zusätzliche Waffe, noch seine Rüstung um neue Gadgets, Perks oder Runen erweitert wird. Das Fortschrittssystem von Doom Eternal ist abgeschlossen, sodass es in diesem Bereich im ersten Teil der Erweiterung mit seiner Spielzeit von drei bis vier Stunden etwas an Abwechslung mangelt. 
Fazit 
Mehr Doom kann nicht schlecht sein! The Ancient Gods ist eine sehr gute Fortsetzung der Kampagne von Doom Eternal. Die brachialen Gefechte sind extrem anspruchsvoll und gnadenlos, die Umgebungen abwechslungsreich und die neuen Feinde gut in das bisherige Dämonen-Aufgebot eingepasst. Einzig das Fehlen neuer Waffen, Gadgets oder Runen sowie eine bisweilen zu unausgewogene Balance trüben den Eindruck einer Kampagnen-Erweiterung, die ansonsten auf höchstem Shooter-Niveau abliefert. Sollte die Spielzeit von The Ancient Gods 2 auf ähnlichem Niveau liegen, könnte das Gesamtpaket beinahe einen vollwertigen Doom-Ableger darstellen. 
Wisst ihr noch? Vor gefühlten 100 Jahren, am 20. März 2020, erschien mit Doom Eternal der Shooter des zugegebenermaßen noch recht jungen Jahrzehnts. Mit einer unwiderstehlichen Mischung aus dynamisch verknüpftem Nah- und Fernkampf, einer grandios-flüssigen Arena-Bewegung, tollem Level- und starkem Artdesign riss und fetzte sich der Doom Slayer zu harten Riffs in unser Shooter-Herz. Jetzt ist Teil eins der ersten Erweiterung erschienen. Der Test klärt, ob The Ancient Gods überzeugt. 

Immer noch der beste Shooter des Jahres! 
Um euch an dieser Stelle weitere klangvolle Lobeshymnen zu diesem grandiosen Stück Shooter-Kunst (zum Test) zu ersparen, komme ich zum Punkt: Die erste Story-Erweiterung The Ancient Gods, die zweigeteilt erscheint und auch als Standalone-Variante erhältlich sein wird, macht genau da weiter, wo Doom Eternal aufgehört hat. Wie in alten Erweiterungs-Disc-Zeiten setzt die neue Kampagne einfach kurz nach dem Sieg über die Khan Maykr an und führt den Kreuzzug des Slayers gegen die Mächte der Hölle fort. Die Hauptfigur stapft dabei genauso wortlos und stoisch durch die Story, ignoriert Warnung und Drohung von Himmel und Hölle gleichermaßen – nur um endlich die Mächte des Bösen endgültig mit der Kettensäge aus der Welt zu tilgen. 
Das bedeutet einerseits, dass man mit der vollen Ausstattung des Schlächters in den Kampf zieht und alle Upgrades und Freischaltungen nahtlos weiterführt. Das heißt andererseits aber auch, dass die Arena-Gestalter bei id davon ausgehen, dass man soeben Doom Eternal beendet hat. Im Klartext: In den drei neuen Umgebungen von The Ancient Gods 1 trifft man auf die härtesten Kämpfe von Doom Eternal. Beinahe jede größere Begegnung entspricht hier einer der Herausforderungs-Arenen der normalen Kampagne. Und zwar auf Steroiden. Da attackieren durchaus zwei Marauder auf einmal, nicht enden wollende Schwärme von Arachnotrons und Revenants werden von mehreren King of Hell oder gar mehrfach auftretenden Tyrants abgerundet und die Schlachten überschreiten ab und an die 10-Minuten-Marke, in denen es keine einzige Pause zum Durchatmen (oder gar einen Speicherpunkt) gibt. 
Wacklige Balance 
Das ist einerseits schön, da so vor allem die erfahrenen Dämonenschlächter auf ihre Kosten kommen und knackige Kampf-Rätsel im Akkord lösen müssen. Schade ist dabei aber die etwas aus dem Tritt geratene Balance: Während einige der Arenen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad häufige Neustarts erfordern und aufgrund fehlender Checkpoints während der Kämpfe zum Teil durchaus frustrieren können, ist The Ancient Gods auf „Leicht“ schlicht viel zu einfach. Hier fehlt es ab und an etwas an Augenmaß, um eine ausgewogenere Herausforderung zu bieten. Dies dürfte gerade Standalone-Käufer, die Doom Eternal zuvor nicht gespielt haben, schnell überfordern. Da das Hauptspiel aber wie bereits erwähnt mein persönlicher Shooter des Jahres ist, sollte ohnehin niemand auf dieses brachiale Kleinod verzichten – und The Ancient Gods erst im Anschluss angehen.  
Wer sich seit dem Ende von Doom Eternal also nicht mehr mit den richtigen Waffenkombinationen, den Schwachstellen der Gegner und dem Ressourcen-Management per Nahkampf-Variante beschäftigt hat, der dürfte hier sehr schnell sein blutrotes Wunder erleben. Denn id hat zusätzlich neue Gegnertypen hinzugefügt, welche die Gefechte noch gnadenloser machen. Einerseits sind da die Augen-Geschütztürme, die sich zwar recht schnell mit gezielten Schüssen ausschalten lassen, dabei aber durch hohe Reichweite und fiese Platzierung die Bewegung in den Arenen erschweren. Richtig fies sind die Geister – die verstärken nämlich einzelne Dämonen drastisch und werden erst sichtbar, wenn ihr Gastkörper vom Slayer zerlegt worden ist. 
Who you gonna call? Doom Slayer! 
Im Anschluss muss der Mikrowellenstrahl der Plasmakanone im Rahmen einer netten Ghostbusters-Referenz zur Geisterbeseitigung eingesetzt werden, bevor sich der spektrale Fiesling einen neuen Wohnort sucht. Später trifft man auch noch auf den Blood Maykr, der sich nur durch einen Kopfschuss zur rechten Zeit ausschalten lässt. 
Die drei neuen Umgebungen, darunter eine Hochsee-Plattform inkl. Unterwasser-Anteil, die Blood Swamps der Hölle sowie das zerfallende Paradies, sind ebenso grandios und detailliert entworfen wie die Level des Hauptspiels. Neben den anspruchsvollen Gefechten gibt es also auch Plattforming-Passagen, Mini-Rätsel und coole Bosskämpfe sowie zahllose Geheimnisse, Herausforderungen und Arenen. Schade ist nur, dass weder das Arsenal des Slayers um eine zusätzliche Waffe, noch seine Rüstung um neue Gadgets, Perks oder Runen erweitert wird. Das Fortschrittssystem von Doom Eternal ist abgeschlossen, sodass es in diesem Bereich im ersten Teil der Erweiterung mit seiner Spielzeit von drei bis vier Stunden etwas an Abwechslung mangelt. 
Fazit 
Mehr Doom kann nicht schlecht sein! The Ancient Gods ist eine sehr gute Fortsetzung der Kampagne von Doom Eternal. Die brachialen Gefechte sind extrem anspruchsvoll und gnadenlos, die Umgebungen abwechslungsreich und die neuen Feinde gut in das bisherige Dämonen-Aufgebot eingepasst. Einzig das Fehlen neuer Waffen, Gadgets oder Runen sowie eine bisweilen zu unausgewogene Balance trüben den Eindruck einer Kampagnen-Erweiterung, die ansonsten auf höchstem Shooter-Niveau abliefert. Sollte die Spielzeit von The Ancient Gods 2 auf ähnlichem Niveau liegen, könnte das Gesamtpaket beinahe einen vollwertigen Doom-Ableger darstellen. 
Immer noch der beste Shooter des Jahres!

Um euch an dieser Stelle weitere klangvolle Lobeshymnen zu diesem grandiosen Stück Shooter-Kunst (zum Test) zu ersparen, komme ich zum Punkt: Die erste Story-Erweiterung The Ancient Gods, die zweigeteilt erscheint und auch als Standalone-Variante erhältlich sein wird, macht genau da weiter, wo Doom Eternal aufgehört hat. Wie in alten Erweiterungs-Disc-Zeiten setzt die neue Kampagne einfach kurz nach dem Sieg über die Khan Maykr an und führt den Kreuzzug des Slayers gegen die Mächte der Hölle fort. Die Hauptfigur stapft dabei genauso wortlos und stoisch durch die Story, ignoriert Warnung und Drohung von Himmel und Hölle gleichermaßen – nur um endlich die Mächte des Bösen endgültig mit der Kettensäge aus der Welt zu tilgen.

Das bedeutet einerseits, dass man mit der vollen Ausstattung des Schlächters in den Kampf zieht und alle Upgrades und Freischaltungen nahtlos weiterführt. Das heißt andererseits aber auch, dass die Arena-Gestalter bei id davon ausgehen, dass man soeben Doom Eternal beendet hat. Im Klartext: In den drei neuen Umgebungen von The Ancient Gods 1 trifft man auf die härtesten Kämpfe von Doom Eternal. Beinahe jede größere Begegnung entspricht hier einer der Herausforderungs-Arenen der normalen Kampagne. Und zwar auf Steroiden. Da attackieren durchaus zwei Marauder auf einmal, nicht enden wollende Schwärme von Arachnotrons und Revenants werden von mehreren Baron of Hell oder gar mehrfach auftretenden Tyrants abgerundet und die Schlachten überschreiten ab und an die 10-Minuten-Marke, in denen es keine einzige Pause zum Durchatmen (oder gar einen Speicherpunkt) gibt. 

Wacklige Balance

Zwei gegen einen: Ja, es gibt jetzt doppelte Marauder-Angriffe.
Das ist einerseits schön, da so vor allem die erfahrenen Dämonenschlächter auf ihre Kosten kommen und knackige Kampf-Rätsel im Akkord lösen müssen. Schade ist dabei aber die etwas aus dem Tritt geratene Balance: Während einige der Arenen auf dem normalen Schwierigkeitsgrad häufige Neustarts erfordern und aufgrund fehlender Checkpoints während der Kämpfe zum Teil durchaus frustrieren können, ist The Ancient Gods auf „Leicht“ schlicht viel zu einfach. Hier fehlt es ab und an etwas an Augenmaß, um eine ausgewogenere Herausforderung zu bieten. Dies dürfte gerade Standalone-Käufer, die Doom Eternal zuvor nicht gespielt haben, schnell überfordern. Da das Hauptspiel aber wie bereits erwähnt mein persönlicher Shooter des Jahres ist, sollte ohnehin niemand auf dieses brachiale Kleinod verzichten – und The Ancient Gods erst im Anschluss angehen.  

Who you gonna call? Doom Slayer! 

Nett: Geister werden per Protonen...äh Mikrowellen-Strahl gebannt.
Wer sich seit dem Ende von Doom Eternal also nicht mehr mit den richtigen Waffenkombinationen, den Schwachstellen der Gegner und dem Ressourcen-Management per Nahkampf-Variante beschäftigt hat, der dürfte hier sehr schnell sein blutrotes Wunder erleben. Denn id hat zusätzlich neue Gegnertypen hinzugefügt, welche die Gefechte noch gnadenloser machen. Einerseits sind da die Augen-Geschütztürme, die sich zwar recht schnell mit gezielten Schüssen ausschalten lassen, dabei aber durch hohe Reichweite und fiese Platzierung die Bewegung in den Arenen erschweren. Richtig fies sind die Geister – die verstärken nämlich einzelne Dämonen drastisch und werden erst sichtbar, wenn ihr Gastkörper vom Slayer zerlegt worden ist. 

Im Anschluss muss der Mikrowellenstrahl der Plasmakanone im Rahmen einer netten Ghostbusters-Referenz zur Geisterbeseitigung eingesetzt werden, bevor sich der spektrale Fiesling einen neuen Wohnort sucht. Später trifft man auch noch auf den Blood Maykr, der sich nur durch einen Kopfschuss zur rechten Zeit ausschalten lässt.
 
Die drei neuen Umgebungen, darunter eine Hochsee-Plattform inkl. Unterwasser-Anteil, die Blood Swamps der Hölle sowie das zerfallende Paradies, sind ebenso grandios und detailliert entworfen wie die Level des Hauptspiels. Neben den anspruchsvollen Gefechten gibt es also auch Plattforming-Passagen, Mini-Rätsel und coole Bosskämpfe sowie zahllose Geheimnisse, Herausforderungen und Arenen. Schade ist nur, dass weder das Arsenal des Slayers um eine zusätzliche Waffe, noch seine Rüstung um neue Gadgets oder Perks erweitert wird. Immerhin gibt es drei neue Runen - die sind stark, aber auch gut versteckt. In diesem Bereich mangelt es also etwas an Abwechslung.

Fazit

Who you gonna call? Doom Slayer! 

Mehr Doom kann nicht schlecht sein! The Ancient Gods ist eine sehr gute Fortsetzung der Kampagne von Doom Eternal. Die brachialen Gefechte sind extrem anspruchsvoll und gnadenlos, die Umgebungen abwechslungsreich und die neuen Feinde gut in das bisherige Dämonen-Aufgebot eingepasst. Zudem gibt es ein paar neue Runen, die aber auch gut Versteckt sind. Einzig das Fehlen neuer Waffen, Gadgets oder Perks sowie eine bisweilen zu unausgewogene Balance trüben den Eindruck einer Kampagnen-Erweiterung, die ansonsten auf höchstem Shooter-Niveau abliefert. Sollte die Spielzeit von The Ancient Gods 2 auf ähnlichem Niveau liegen, könnte das Gesamtpaket beinahe einen vollwertigen Doom-Ableger darstellen.

Pro

mehr Doom Eternal
hohe Qualität der Umgebungen
hoher Schwierigkeitsgrad
neue Feinde
neue Story
neue Runen

Kontra

keine neuen Gadgets, Perks, Waffen
manchmal etwas wacklige Balance
"nur" drei neue Level

Wertung

PC

Eine richtig gute Erweiterung für einen ausgezeichneten Shooter: The Ancient Gods 1 ist tolle Kampagnen-Kost für Doom Eternal.

Echtgeldtransaktionen

Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?

Gar Nicht
Leicht
Mittel
Stark
Extrem
0
Kommentare

Du musst mit einem 4Players-Account angemeldet sein, um an der Diskussion teilzunehmen.

Civarello


ok hatte das ein bisschen falsch verstanden ich hab letztlich so ein paar shooter vertreter der aktuellen zeit genannt und damit sagen wohlen das eben immer noch genug gute shooter gibt und nicht nur früher,klar war eine goldene zeit aber das liegt wohl auch daran weil man damit aufwuchs.
ich hatte persönlich kaum was aus zu setzen an eternal,der teil hatte rund um alles besser gemacht wie der vorgänger,fast mein lieblings feature=die kette für die super shotgun,das einzige was mir schweiss auf die stirn trieb waren der zweite boss und der letzte aber im positiven sin.

Am Ende des Tages würde ich persönlich DooM 2016 noch ein kleines Stück VOR Eternal setzen. Obwohl mir DooM 2016 nach einer Session Eternal natürlich schon etwas "behäbig" vorkommt. Klasse dass man in Eternal endlich, ähnlich wie in Shadow Warrior 2013/ SW2 dodgen kann......auch in der Luft. Dazu der erwähnte Meathook. Das movement in DooM Eternal ist durch diese Möglichkeiten schon GANZ weit vorne wie ich finde.

Allerdings hat mir in DooM 2016 das Worldbuilding besser gefallen....ich bin kein Freund der großen, rotierenden Fragezeichen in den Leveln........oder dass Waffen einfach so als blinkendes Icon rumliegen, anstatt wie im Vorgänger Teil der Welt zu sein. Schade fand ich auch dass es keinen wirklichen Anschluss an das Ende von DooM 2016 gab. Die neue Lore in Eternal hat mir aber sehr gut gefallen.

Abseits von Tripple-A geht es dem eher Old-School-angehauchten Geballere prächtig. Gerade Indies sind in den letzten Jahren für einige der (meiner Meinung nach) besten Shooter überhaupt verantwortlich.... hauptsächlich auf dem PC. Spiele wie DUSK, AMID EVIL, Ion Fury, Overload, Wrath, Prodeus, Maximum Action, Trepang 2, Ultrakill usw. usw. Einige davon sind schon länger fertig auf dem Markt, andere gerade im Early Access, andere werden in Zukunft erscheinen. Oftmals muss man bei diesen Spielen Abstriche bei der Präsentation machen (womit ich selber kein Problem habe), aber rein vom Gameplay her kann man den Spielen nicht viel vorwerfen. Dazu kommen dann einige Remaster/ Wiederveröffentlichungen älterer Spiele....zb. Turok 1 und 2, Shadow Warrior Classic Redux, Duke Nukem 3D, Blood, DooM 64, demnächst sogar Kingpin.

Nicht zu vergessen natürlich die Modszene, die auch heute noch starke Mods für Klassiker wie Quake hervorzaubert, von denen sich professionelle Entwickler gerne eine Scheibe abschneiden dürfen.

Allerdings kann auch der Indie-Bereich nicht alles abdecken. Oldschool ist im ganzen mittlerweile ganz gut abgedeckt. Mir fehlen aber zb. Spiele/ Shooter wie Bioshock....... Wir hatten mit PREY 2017 zwar einen fantastischen Vertreter der in diese Richtung geht, aber auf einen Nachfolger braucht man wohl in absehbarer Zeit nicht zu hoffen. Das gleiche gilt für einen neuen "Deus Ex"-Ableger. Natürlich alles keine Spiele/ Shooter die man mit DooM vergleichen kann.... die aber trotzdem für mehr Abwechslung im breit-gefächerten Genre "Shooter" gesorgt haben. Metro Exodus war da auch für mich ein Lichtblick.

Zuletzt bearbeitet vor einem Jahr

vor einem Jahr
Rooster

Juckt mich schon in den Fingern, aber ich glaube ich schlage erst beim DLC Gesamtpaket zu. Dann arbeite ich mich auch gerne noch einmal durch das komplette Basis Spiel durch. Ist schon ein wahnsinnig gutes Spiel ... aber jetzt von Null auf Hundert wieder einsteigen? Neee ...

gibt ja den season pass oder meinste du wartest auf den test von teil 2?was auch vernünftig wäre.
Ne, geht mir eher darum, dass ich mich gefühlt jedes mal komplett neu einarbeiten muss. Da spiele ich lieber alles in einem Schwung... obwohl es mich gerade schon sehr reizt. Mal schauen ... :Blauesauge:

Ich verstehe übrigens nicht die Kritik an der "Munitionsknappheit". Man musste doch in den alten Doom Spielen auch immer mit seiner Munition haushalten. Jetzt hat man sogar die Möglichkeit selber für Nachschub zu sorgen. Doom war doch noch nie ein Dauerballerbude ala Serious Sam oder verstehe ich da was falsch?

vor einem Jahr
thaiwazz

Zocke gerade das Doom von 2016 und das ist für meinen Geschmack alles andere als ein guter Shooter.
Mehr Jump & Run als Ballern, Verstecke suchen und Achievements erreichen, um Stärker zu werden. Dazu ein sehr eintöniges Design... bin jetzt aus der Hölle zurück und weiß nicht mal ob ich es zu Ende spielen soll.
Wenn der neue Teil ähnlich gestrickt ist, verzichte ich.

Als nächstes steht Metro Exudus in den Startlöchern. ;)
Freu Dich nicht zu früh. mM der mit Abstand schwächste Teil der Reihe - langweilige Story, flache Charaktere.
Und dazu auch noch Pseudo-Open World die man stumpf absucht. Die tolle Atmosphäre der ersten beiden Teile geht dabei komplett drauf.

vor einem Jahr
DJ_Leska

DooM Eternal ist bis jetzt nicht nur locker mein Spiel des Jahres (das einzige Spiel welches daran noch was ändern könnte wäre das Demon´s Souls-Remake)........sondern auch der meiner Meinung nach beste (Tripple-A) Shooter seit DooM 2016. Allerdings gab es da für mich im Tripple-A-Bereich auch keine wirkliche Konkurrenz......
Ja...schon traurig, was aus dem einst so stolzen Genre geworden ist. Goldeneye, Half Life, Unreal, Quake, Far Cry (nur Teil 1) - ah was waren dies goldene Shooter-Zeiten. Aber ich hege weiterhin die Hoffnung, dass dieses Genre eine Art "Renaissance" erleben wird: Half Life Alyx war schon ein sehr interessanter Schritt in die richtige Richtung.
So richtig schlecht steht das Genre aber auch nicht da mit,halo,doom,shadow warrior,metro,r6 siege sind alles Klasse shooter.
Ja, es sind Shooter! Teile allerdings nicht die Meinung, dass diese "klasse" sind.
Das letzte Halo war einfach nur schlecht! Das neue Doom ist mir zu viel JumpNrun (teile hier die Kritik der anderen Foren-Kollegen) und legt gameplaytechnische Schwerpunkte, die ich in einem Shooter nicht haben möchte (Stichwort: Munitionsknappheit). Shadow Warrior ist mit seiner Loot-Ausrichtung und katastrophalen Levelstruktur (Stichwort: Levelbaukasten) überhaupt nicht meins, Rainbow Six Siege ein Online-Shooter und Metro...naja teile hier einfach Jörgs Meinung und habe das Spiel nach 2 Stunden unterbrochen, da die Gegner-KI jegliche Immersion zerstörte.
Für mich war das letzte "hoch" des FPS-Genres Mitte/Ende der 00er-Jahre mit Titeln wie FEAR, Condemned, The Darkness, Prey, Bioshock, Half Life 2 Orange Box...aber dann ist Gears of War und Uncharted eingeschlagen und es folgte eine Genreausrichtung auf 3rd-PS.
Aber: Vielleicht gibt der Erfolg von Doom Eternal den Entwicklern ja wieder Mut in das Genre zu investieren! :Hüpf:

vor einem Jahr
Herschfeldt

Kann die Faszination an Doom Eternal nicht teilen. Doom 2016 hat mir wirklich viel Spaß gemacht, die Kritik an den Arenen konnte ich nicht nachvollziehen. Es hatte einen schönes Oldschoolflair und spielte sich wunderbar. Doom Eternal sieht gut aus und spielerisch auch wirklich top, aber es ist so unglaublich hektisch. Dieses ständige springen, rennen und dauernd in Bewegung sein, macht für mich keinen guten 3D Shooter aus. Dann diese ständige Munitionsknappheit. Es ist Doom, da will man was umnieten und nicht alle 3s die Waffe wechseln müssen. Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu alt für diesen Schei**.
Geht mir ähnlich. Der Vorgänger hat ordentlich Laune gemacht, aber bei Eternal haben mir diese saudämlichen Jumppassagen den letzten Nerv geraubt. Bei Doom will ich ballern und nicht wie so'n gepimpter Frosch auf Steroiden durch die Gegend hüpfen. Ausserdem viel zu komplizierte und unübersichtliche Upgrade- und Skillgeschichten, fand das alles überraschend nervig und im Gegensatz zum Vorgänger in fast jeder Hinsicht verschlimmbessert.
Bin da auch angekommen. Anstrengend und nervig. Wir haben wohl nicht die Agilität des 32 Jährigen Testers. Tempus fugit.
Dieses Spiel sollte meiner Meinung nach zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, um die Veränderung von geistiger Agilität, Reaktionsvermögen und Stresstoleranz mit steigendem Alter zu dokumentieren.
Demnach ist eine Person, die Doom Eternal noch auf "normal" durchzocken kann, voll zurechnungsfähig und nicht von nennenswerten Verschleißerscheinungen betroffen. :D
Der beste Hinweis überhaupt! Kannste schön mit Defizite diagnostizieren mit dem Game.

vor einem Jahr
flo-rida86



So richtig schlecht ist das Genre aber auch nicht,halo,doom,shadow warrior,metro,r6 siege sind alles Klasse shooter.
Warum erwähnst du DooM ? Mir gings ja selber um eben jenes Spiel. Ich hab ja extra von "Tripple-A" gesprochen. Shadow Warrior2013 und SW2 sind für mich kein kein Tripple-A, würde ich aber natürlich ebenfalls zu den besten Shooter-Vertretern der letzten Jahre zählen (Teil 1 ein gutes Stück mehr als Teil 2). Ansonsten gibt es eben nix was sich in Sachen Tripple-A mit DooM messen kann.....was DIESE Art von Shooter angeht. Und das find ich schade. Rainbow Six zb. würde ich nicht mit DooM vergleichen wollen, nur weil beides Shooter sind.....zb. weil ein Rainbow Six seinen Schwerpunkt eben auf MP statt SP setzt.

Mit den Sprungpassagen hatte ich kein Problem.....Erstens kamen die weitaus seltener vor als es sich bei manchen anhört, zweitens waren die meisten ziemlich schnell vorbei. Ich fands gut.....um ein bisschen Abwechslung in die Action zu bringen. Ich hatte aber auch schon damals in Turok 1 und 2 keine Probleme mit der Hüpferei....Liegt evtl. auch am jahrelangen Quake-gezocke, wo rumgehüpfe (Strafe-Jumping zb.) absoluter Standard war/ ist. Ich frage mich aber immer noch was am Upgrade-System kompliziert gewesen sein soll.

Was die Marauder angeht....mir persönlich gehen die DooM-Hunter noch immer ein Stück mehr auf den Senkel; eben auch weil die Marauder dank des erwähnten quickswap- "Tricks" kein allzugroßes Problem sind.

Und weil man immer wieder Dinge wie "Ich kann nicht nachvollziehen was man an DooM Eternal so gut finden kann" liest.....man MUSS auch nicht alles nachvollziehen können. Aber ich find es liest sich schon seltsam wenn man auf der einen Seite sagt man hatte mit DooM 2016 seinen Spaß, danach aber davon spricht dass "(u.a.) auf Bewegung setzen" keinen guten Shooter ausmacht.
ok hatte das ein bisschen falsch verstanden ich hab letztlich so ein paar shooter vertreter der aktuellen zeit genannt und damit sagen wohlen das eben immer noch genug gute shooter gibt und nicht nur früher,klar war eine goldene zeit aber das liegt wohl auch daran weil man damit aufwuchs.
ich hatte persönlich kaum was aus zu setzen an eternal,der teil hatte rund um alles besser gemacht wie der vorgänger,fast mein lieblings feature=die kette für die super shotgun,das einzige was mir schweiss auf die stirn trieb waren der zweite boss und der letzte aber im positiven sin.

vor einem Jahr
flo-rida86

Juckt mich schon in den Fingern, aber ich glaube ich schlage erst beim DLC Gesamtpaket zu. Dann arbeite ich mich auch gerne noch einmal durch das komplette Basis Spiel durch. Ist schon ein wahnsinnig gutes Spiel ... aber jetzt von Null auf Hundert wieder einsteigen? Neee ...

gibt ja den season pass oder meinste du wartest auf den test von teil 2?was auch vernünftig wäre.

vor einem Jahr