Resident Evil 331.03.2020, Michael Krosta

Im Test: Zurück nach Raccoon City

Schnell raus aus Raccoon City! Haben in Resident Evil 2 noch Leon S. Kennedy und Claire Redfield einen Ausweg aus der Stadt gesucht, schlägt sich im Remake von Resident Evil 3 (ab 23,99€ bei kaufen) jetzt Jill Valentine durch Straßen voller blutrünstiger Kreaturen und hat mit Nemesis einen besonders hartnäckigen Verfolger im Nacken. Im Test infizieren wir euch mit der Erkenntnis, ob sich ein Blick auf die Neuauflage lohnt und was es mit dem asymmetrischen Mehrspielermodus Resistance auf sich hat.

Glänzende Vorarbeit

Resident Evil 3 profitiert von der Vorarbeit, die Capcom für das Remake von Resident Evil 2 geleistet hat: Technisch baut man mit der hauseigenen RE Engine auf das leistungsstarke Fundament und sorgt zum einen auf allen Plattformen für eine exzellente Performance mit einer Darstellung von 60 Bildern pro Sekunde sowie imposante Anpassungsmöglichkeiten, die vor allem am PC vorbildlich ausfallen. Zum anderen zaubert Capcom innerhalb der abwechslungsreichen Schauplätze wieder sehenswerte Kulissen mit einer atmosphärischen Beleuchtung auf den Bildschirm, die vor allem mit HDR voll zur Geltung kommt. Egal ob Streifzüge durch die chaotischen Straßen der Stadt, den Abstieg in die vermüllte Kanalisation, die Rückkehr zur altbekannten Polizeistation oder die blutverschmierten Korridore im Krankenhaus: Resident Evil 3 sieht klasse aus und trägt die Bezeichnung „Remake“ ähnlich zurecht wie der Vorgänger oder die kommende Neuauflage von Final Fantasy 7.

Nemesis wandelt auf den Spuren des Terminators.

Dazu gesellt sich ein gut abgemischter Raumklang mit knackigen Soundeffekten und einem eher unauffälligen, aber trotzdem stimmungsvollen Soundtrack, der vor allem in dramatischen Momenten aufdreht. Im Gegensatz zum Original gibt es im Remake neben der englischen Version auch eine deutsche Sprachausgabe. Dabei leisten die Sprecher meist eine solide Arbeit, doch ausgerechnet bei der Hauptdarstellerin beweist Capcom Deutschland nach Leon in Resident Evil 2 einmal mehr kein sonderlich glückliches Händchen. Daher ist man mit der englischen Tonspur besser beraten. Technisch hinterlässt die PC-Version zwar den besten Eindruck, doch befinden sich die Fassungen für die Konsolen auf einem ähnlich hohen Niveau. Die PS4-Version bietet noch das optionale Gimmick, den Funkverkehr über den Controller-Lautsprecher auszugeben.

Unter Strom

Mechanisch fühlt sich die Rückkehr nach Raccoon umgehend vertraut an. Neu hinzugekommen ist lediglich eine Ausweichbewegung auf Knopfdruck, die schon damals beim Original aus dem Jahr 1999 ihre Premiere feierte. Leider fällt es schwer, ein Gefühl für das richtige Timing der Aktion zu entwickeln. Als Folge dessen bohren sich Zähne und Klauen der Gegner häufig ins Fleisch, denn trotz einer Aufforderung zum Knopfgehämmer kann man die Attacken nicht abwehren. Zudem gibt es im Gegensatz zu anderen Teilen der Reihe hier keine Möglichkeit, sich mit Verteidigungs-Objekten kurzzeitig Luft zu verschaffen. Als Ausgleich gibt es andere Optionen: Mit gezielten Schüssen auf Generatoren setzt man Kabel und damit gleichzeitig Pfützen sowie alle Feinde im näheren Umfeld unter Strom. Selbst der mächtige Nemesis, dem fast nichts an konventionellen Waffen etwas anhaben kann, muss nach der Hochspannungs-Behandlung eine kurze Weile verschnaufen. Hinzu kommen die überall verteilten Benzinfässer: Ein Treffer reicht aus, um die Szenerie kurzzeitig in ein flammendes Inferno zu verwandeln und selbst große Ansammlungen von Gegnern einfach abzufackeln.

Mehr Action

Ölfässer laden dazu ein, möglichst viele Zombies gleichzeitig zu brutzeln.

Es sind nicht nur Szenen wie diese, in denen Resident Evil 3 deutlich actionreicher wirkt als sein Vorgänger, der im Vergleich noch mehr auf Spannung und Horror gesetzt hat. Neben dem allgemein höheren Gegneraufkommen tragen die zahlreichen Begegnungen mit Nemesis ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass man trotz mancher Dramaturgie-Killer wie den mitunter unglücklich platzierten Speichermöglichkeiten kaum Zeit findet, einmal durchzuatmen. Vor allem mit Umbrella-Agent Carlos Oliveira, den man in einigen Passagen ebenfalls spielen darf, wird mitunter viel geballert. Das alles ist zum Glück weit von der katastrophalen Chris-Kampagne aus Resident Evil 6 entfernt, doch schlägt Capcom in manchen Momenten zumindest ansatzweise diesen (Irr)weg ein. Zwar gibt es auch kleine Rätseleinlagen, doch wurde deren Anteil massiv zugunsten der Action zurückgefahren und der Anspruch hält sich ebenfalls arg in Grenzen. Das gilt übrigens auch für die Bosskämpfe, bei denen man meistens auf den unkaputtbaren Möchtegern-Terminator trifft: Seine Angriffsmuster sind recht schnell durchschaut und viele Varianten oder gar stufenweise Phasen gibt es hier nicht. Negativ stoßen aber vor allem die Momente auf, in denen man dessen Positionswechsel nicht nachvollziehen kann, wenn man eben noch verfolgt wurde und der Koloss dann urplötzlich wie aus dem Nichts wieder vor einem auftaucht. Oder wenn die Attacken in so kurzen Abständen erfolgen, dass man überhaupt keine Chance mehr erhält, noch einmal aufzustehen und sich zu heilen. Das passiert zwar selten, sorgt dann aber dennoch für Frust. Ein bisschen Hilfe kann gerade Anfängern trotzdem nicht schaden, deshalb haben wir ein paar Überlebenstipps im Einsteiger-Guide zusammengestellt.

Hartnäckiger Verfolger

Immerhin laufen die Begegnungen und Bosskämpfe nicht immer nach dem gleichen Schema ab. Dadurch sorgt Nemesis bei seinen Auftritten nicht nur jederzeit für Schnappatmung, sondern hat auch ständig Überraschungen parat. Wer aber schon von Mister X im Vorgänger genervt war, dürfte in dem lästigen Verfolger eine neue Hassliebe finden. Rein dramaturgisch betrachtet ist das Katz-und-Mausspiel gegen diesen übermächtigen Feind dennoch eine Bereicherung, denn es sorgt für einige spektakuläre Momente innerhalb der Kampagne. Mit etwa acht Stunden auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad fällt sie mangels alternativer Szenarien aber deutlich kürzer aus als im Vorgänger – und das, obwohl das Gebiet der Stadt erweitert und der großartige Einstieg komplett neu gestaltet wurde. Darüber hinaus schwingt bei der Rückkehr ins Raccoon Police Department wie schon beim Original der berechtigte Vorwurf der Wiederverwertung mit.

Der Wiederspielwert hält sich entsprechend in Grenzen, auch wenn diverse Freischalt-Objekte nach dem ersten Durchlauf und Speedrun-Herausforderungen dazu motivieren sollen, einen neuen Versuch zu starten. Wer noch mehr Boni wie Artworks und Figuren erhalten möchte, kann außerden eine Liste von Aufgaben abarbeiten und sich auf die ansonsten überflüssige Suche nach versteckten Figuren begeben. Eine Sache noch: Im Gegensatz zur Vorlage gibt es beim Remake keine Entscheidungen mehr innerhalb der Kampagne. Stattdessen folgt man einem festen Drehbuch ohne Verzweigungen. Trotzdem wird man in diesen Stunden gut unterhalten und es gibt hier im Gegensatz zu den meisten modernen Open-World-Umfangmonstern keinerlei Leerlauf. Geboten wird stattdessen ein durchdachtes Leveldesign samt überzeugender Regie, die sich auch in den Zwischensequenzen mit gelungenen Übergängen und den angenehmen Tempowechseln widerspiegelt.   

Bekannte Formel

"Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können!"

Ansonsten finden sich auch im dritten Teil die üblichen Elemente, die man mit Resident Evil verbindet: Es werden wieder fleißig Heilkräuter und Schießpulver gemischt, während einen das beschränkte Inventar zwischendurch immer wieder in den Wahnsinn treibt – auch deshalb, weil es keine automatische Sortierung gibt und man für größere Gegenstände unter Umständen manuell den nötigen Platz schaffen muss, obwohl man ihn eigentlich schon hätte. Es ist auch nicht möglich, neu entdeckte Kräuter oder Heilsprays im Fall eines vollen Inventars schon beim Aufsammeln zu verwenden. Zum Glück lässt sich der Platz mit Gürteltaschen erweitern und selbstverständlich dürfen alle Objekte weiterhin in den gut verteilten Kisten gelagert werden. Daneben findet man in der Regel eine Schreibmaschine zum Sichern des Spielstands, doch werden auch automatische Speicherpunkte in fairen Abständen generiert, so dass man auf die Oldschool-Methode theoretisch verzichten könnte. Die clevere Kartenfunktion dient nicht nur der Orientierung, sondern markiert auch Objekte in der Nähe und zeigt sogar an, ob es sich noch lohnt, einen Bereich weiter nach nützlichem Equipment abzusuchen. Dazu zählen z.B. auch diverse Upgrades für das Waffensortiment, mit denen man z.B. die Präzision erhöhen, die Durchschlagskraft steigern oder die Magazingröße erweitern kann. Wie gehabt landen neben Kampfmesser und Standard-Pistole später wieder wuchtigere Wummen wie Shotgun, Magnum und der mächtige Granatwerfer im Arsenal. Hinzu kommen Splitter- und Blendgranaten.  

Mit Carlos erkundet man u.a. das verlassene Krankenhaus der Stadt.

Meist lauern auf den Straßen und in Gebäuden die normalen Zombies, die mitunter überraschend agil sind und effektive Kopftreffer mit ihren ruckartigen Bewegungen erschweren. Selbstverständlich trifft man ebenfalls auf alte Bekannte wie die fiesen Licker, aber auch komplett neue Kreaturen. Wie so oft bei Resident Evil fungieren manche Feinde einmal mehr als Kugelschwämme, doch kann man umgekehrt auch kritische Treffer landen, bei denen der Schädel zerplatzt und damit das Schicksal des Untoten endgültig besiegelt wird. Der Gore-Faktor wurde im Vergleich zum Vorgänger zwar etwas entschärft, ist mit teils abgetrennten Gliedmaßen und Splatter-Einlagen aber immer noch hoch genug.

Überflüssiger Mehrspielermodus?

Mit dem asymmetrischen Katz-und-Mausspiel Resistance startet Capcom einen neuen Versuch, die Reihe nach den zahlreichen Pleiten der Vergangenheit mit einer Mehrspielerkomponente zu ergänzen. Tatsächlich ist der gewählte Ansatz gar nicht übel: Vier Überlebende müssen versuchen, unter Zeitdruck und mit Teamwork aus den Testanlagen von Umbrella zu entkommen. Ein Mastermind, das ebenfalls von einem Spieler gesteuert wird, versucht dagegen, die Flucht durch platzierte Gegner, Fallen sowie Geschütze mit allen Mitteln zu verhindern. Dabei übernimmt man teilweise sogar selbst die direkte Kontrolle über die Monster. Allerdings leidet die Hetzjagd aufgrund der übermächtigen Masterminds und knapper Zeitlimits an spürbaren Balanceproblemen, die auch nach dem Freischalt-Wahnsinn zusätzlicher Fähigkeiten sowie kosmetischer Gimmicks bestehen bleiben dürften. Hinzu kommt der überschaubare Umfang mit gerade mal vier Karten mit jeweils drei Abschnitten und der ärgerliche Umstand, dass man den Fortschritt samt lästigem Grind mit XP-Boostern beschleunigen kann, um schnelleren Zugriff auf besseres Equipment zu erhalten. Selbstverständlich gibt es diese Booster nicht nur direkt im Spiel, sondern auch gegen Echtgeld in Form von Mikrotransaktionen. Muss das denn sein?

Im Kern ist Resistance eigentlich interessant: Die vier Überlebenden verfügen über individuelle Spezialfähigkeiten und können sich daher prima ergänzen. So gibt es u.a. Spezialisten für den Nahkampf oder Hacker, die das Überwachungssystem des Masterminds stören können. Wer clever agiert, kann sogar die platzierten Fallen des Masterminds gegen ihn einsetzen, indem man sie aus der Entfernung auslöst und dadurch seine losgeschickten Monster dezimiert. Doch auch die vier Masterminds haben einige Tricks auf Lager – allen voran mächtige Biowaffen wie Mr. X, über die man teilweise auch selbst die Kontrolle übernehmen kann. Zu Beginn hat man lediglich Zugriff auf Annette Birkin. Erst wenn man eine bestimmte Stufe mit einem Mastermind erreicht hat, werden nacheinander noch Daniel Fabron, Alex Wesker und Ozwell E. Spencer freigeschaltet.

Fieberhafte Suche unter Zeitdruck

Eines der vier Testgelände von Umbrella liegt in einem Kasino - wer gewinnt den Jackpot?

Die Hetzjagd erstreckt sich über drei Abschnitte, in denen man entweder versteckte „Schlüsselobjekte“ finden, einen Wächter-Zombie aufpüren und töten, verteilte Terminals aktivieren oder Vorrichtungen zerstören muss. Objekte wie Heilkräuter und Munition findet man nicht nur in der Umgebung, sondern auch in einer gemeinsamen Vorratskiste, wo man die Ausrüstung aber mit „Umbrella-Credits“ bezahlen muss, die vertreut in der Gegend herumliegen. Dabei erweisen sich nicht nur die platzierten Gegner, sondern vor allem das knappe Zeitlimit als Hindernis, rechtzeitig den Ausgang zu erreichen. Zwar erhalten die Überlebenden für jeden ausgeschalteten Feind wertvolle Zusatzsekunden, doch umgekehrt wird die Zeit bei jeder erfolgreichen Attacke der Biester schmerzhaft reduziert. Wo die Objekte platziert werden, entscheidet übrigens im Vorfeld das Mastermind mit Hilfe von Vorlagen oder einer zufälligen Verteilung. Auch hat man die Wahl, ob man als Bösewicht selbst mit den Überlebenden via Headset kommunizieren möchte oder es bei den automatischen Sprüchen über die Lautsprecheranlage belässt. Angesichts der Tatsache, dass man fünf Spieler benötigt, wäre eine CrossPlay-Unterstützung genauso willkommen gewesen wie eine alternative LAN-Option. Immerhin kann man auch private Session einrichten und den Zugang sogar mit einem Raumcode sperren. Allerdings wird die Vergabe der Result Points (RP) in privaten Partien deutlich reduziert, damit man nicht das Fortschrittssystem austricksen und sich schnell durch Absprachen untereinander hochleveln kann, zumal man die Effekte der Booster auch noch kombinieren und damit steigern dürfte. Auch auf Beutekisten konnte oder wollte man nicht verzichten. Immerhin hat man aus der Debatte der vergangenen Monate gelernt und bietet sie nicht direkt zum Kauf gegen Echtgeld an.  

Am Ende bleibt Resistance ein durchaus interessantes Konzept, das aber nur im Ansatz aufgeht. Lässt man sich mit Freunden auf den Modus ein, dürfte es bei einer guten Kommunikation unter den Mitspielern ein paar unterhaltsame Duelle zwischen den Überlebenden und dem Mastermind geben. Trotzdem bleibt die Mehrspieler-Komponente nur eine nette und fast schon etwas überflüssige Dreingabe, die für sich alleine betrachtet höchstens im befriedigenden Wertungsbereich landen würde.

Fazit

Die Geschichte wiederholt sich: Genau wie damals beim Original kommt auch die Neuauflage von Resident Evil 3 höchstens technisch, nicht aber inhaltlich an das herausragende Niveau des Vorgängers heran. Statt Spannung und Gruselflair rücken Action und Fluchtsequenzen stärker in den Fokus. Trotzdem gibt es durchaus einige atmosphärische Momente, die besonders von der tollen Beleuchtung und dem gelungenen Sounddesign profitieren. Im Vergleich zum Vorgänger kommen Rätsel und Umfang aber zu kurz. Dennoch können alte Tugenden wie ein durchdachtes Leveldesign in begrenzen Gebieten und eine gute Regie mit cleveren Tempowechseln erfrischend sein - gerade in Zeiten, in denen sich viele AAA-Produktionen hauptsächlich durch zugemüllte offenen Welten mit Rollenspiel-Einheitsbrei und XP-Wahnsinn definieren wollen. Ich wurde in den acht Stunden mit einer Kampagne ohne Leerlauf jedenfalls besser unterhalten als in vielen Umfang-Monstern. Trotzdem hoffe ich, dass Capcom nicht in alte Muster zurückfällt und bei Resident Evil 8 wieder mehr den Horror in den Vordergrund rückt anstatt erneut die ausgetretenen Action-Pfade zu beschreiten. Zudem sollte man langsam zu der Erkenntnis gelangen, dass die Reihe keinen Koop- oder kompetitive Mehrspieler-Modi nötig hat - schon gar nicht mit Mikrotransaktionen.

Zum Einsteiger-Guide

Pro

neuer (und klasse inszenierter) Einstieg
abwechslungsreiche und schick gestaltete Schauplätze
packende Begegnungen (und Bosskämpfe) mit Nemesis
atmosphärische Beleuchtung (vor allem mit HDR)
sehr gute (und informative) Kartenfunktion
gelungenes Leveldesign
fair verteilte Speicherräume und Auto-Save
Umgebung lässt sich teilweise als Waffe einsetzen
blutige Splatter-Einlagen
sinnvolle Ausweichmechanik
Waffen und Inventar lassen sich aufrüsten
Erkundung wird oft belohnt
zwei spielbare Figuren (festgelegte Abschnitte)
klasse inszenierte Zwischensequenzen mit guten Übergängen
sehr saubere Darstellung mit 60fps
überzeugendes Sounddesign
Wiederspielwert durch Bonus-Gegenstände und Herausforderungen
vorbildliche Anpassungsmöglichkeiten (vor allem PC)
optionale Verwendung des Controller-Lautsprechers (PS4)
asymmetrischer Mehrspielermodus mit Potenzial
nettes Bonusmaterial
Übungsmodus und Tutorial für Resistance
private Lobbys mit Raumcode möglich (Resistance)

Kontra

nur wenige Rätseleinlagen
stellenweise zu viel Action
Speicherpunkte mitunter Dramaturgie-Killer
z.T. fragwürdige (und offenbar gekriptete) Aktionen von Nemesis
Ausweichen erfordert ein sehr genaues Timing oder Glück
Sölder-Modus gestrichen
geringerer Umfang als Vorgänger (keine B-Seite oder Entscheidungen)
manchmal unfaire Situationen in Bosskämpfen
Inventar muss unter Umständen manuell sortiert werden
mitunter Folgefehler in Zwischensequenzen
vereinzelte Probleme bei Kollisionsabfrage
manche Gegner wirken wie Kugelschwämme
Heil-Objekte lassen sich bei vollem Inventar nicht sofort verwenden
kein CrossPlay (Resistance)
keine LAN-Option (Resistance)
nur vier große Karten (Resistance)
optionale Gewinn-Booster durch Mikrotransaktionen (Resistance)
sehr knappe Zeitlimits für Überlebende (Resistance)
Grind zum Freischalten der Masterminds (Resistance)
fragwürdiges Balancing (Resistance)

Wertung

PlayStation4

Wie das Original erreicht auch das Remake von Resident Evil 3 nicht die Klasse des famosen Vorgängers. Trotzdem liefert Capcom guten, wenn auch mitunter sehr actionlastigen Survival-Horror, der mit einem befriedigenden und durchaus innovativen Mehrspielermodus mit Balanceproblemen erweitert wurde.

PC

Wie das Original erreicht auch das Remake von Resident Evil 3 nicht die Klasse des famosen Vorgängers. Trotzdem liefert Capcom guten, wenn auch mitunter sehr actionlastigen Survival-Horror, der mit einem befriedigenden und durchaus innovativen Mehrspielermodus mit Balanceproblemen erweitert wurde.

XboxOne

Wie das Original erreicht auch das Remake von Resident Evil 3 nicht die Klasse des famosen Vorgängers. Trotzdem liefert Capcom guten, wenn auch mitunter sehr actionlastigen Survival-Horror, der mit einem befriedigenden und durchaus innovativen Mehrspielermodus mit Balanceproblemen erweitert wurde.

Echtgeldtransaktionen

Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?

Gar Nicht
Leicht
Mittel
Stark
Extrem
  • Booster für "Reputation Points"; Preise noch nicht bekannt; Mikrotransaktionen aktuell beschränkt auf Resistance;
  • Man kann die Spielzeit über Käufe verkürzen, Pay-to-Shortcut.
  • Käufe wirken sich nur in speziellen Spielmodi wie Ultimate Team oder GTA Online aus.
  • Season Pass, dessen Inhalte Auswirkungen auf Design und Balance haben können, z.B. XP-Boosts, Waffen, etc.
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Kommentare

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PeterDeGuardian

Naja so schlimm würde ich es nun auch nicht sagen :D Capcom hätte hier einfach selber Hand anlegen sollen anstatt da irgendwelche externe Teams dran zu lassen die dazu noch ein völlig unnötigen MP Entwickelt haben den es nur zusammen mit den Hauptspiel gibt. Ja warum wohl lol. Die Spielerzahlen (Multiplayer/Steam) sind schon jetzt stark eingebrochen und ich bezweifle das noch in paar Wochen noch jemand groß den MP Spielt.

All das Geld und Entwicklungszeit hätte man auch in das Hauptspiel stecken können.
Nur der MP wurde ausgesourced. Der SP Teil ist von Capcom itself.

vor einem Jahr
kagrra83

Danke für das Test-Video.

Der größte Horror der mir direkt ins Auge gesprungen ist: wieso wird das mit Pad gezockt. Das ist doch gewollte Erhöhung des Schwierigkeitsgrades.
Gerade solche Spiele mit dieser Ansicht sind prädestiniert für lümmelnde Couch Controller-Cowboys. Aber gebe Dir teilweise Recht...Wenn es ums zielen geht hätte ich am liebsten die Maus in der Hand ;) Alles andere ist mir Controller total smooth! :!:
mit etwas Aufwand lässt sich aber genau so bequem mit Maus und Tasta zocken, vorausgesetzt man hat sich seinen Platz richtig schön eingerichtet und zockt nicht auf Muttis Küchentisch gg

vor einem Jahr
johndoe1197293

Dann hast du aber viel Zeit in den Menüs verbracht. :lol:
Gibs zu, du bist dauernd weggenickt, weil das Spiel so langweilig ist. ;)
.. ich mache beim zocken regelmäßige Pausen ...
Bei mir gilt prinzipiell, dass die "Spiellaufzeit" mind. 50% nicht gespielt wurde.
Verstehe. Mir persönlich wäre der Lüfter der Konsole zu schade dafür.

vor einem Jahr
sabienchen.banned

Dann hast du aber viel Zeit in den Menüs verbracht. :lol:
Gibs zu, du bist dauernd weggenickt, weil das Spiel so langweilig ist. ;)
.. ich mache beim zocken regelmäßige Pausen ... und vergesse bei jedem Spiel auch mind. 1x die Konsole über Nacht auszuschalten etc. [..ja ich deaktiviere Energiespareinstellungen .. außer beim Controller ..^.^'']
Bei mir gilt prinzipiell, dass die "Spiellaufzeit" mind. 50% nicht gespielt wurde.

Bei MGS5 bin ich bspw. weit über 300Stunden .. aber dort vor allem wegen "offlineForschungen", die halt über Nacht fertig laufen sollten. :lol:

Zuletzt bearbeitet vor einem Jahr

vor einem Jahr
johndoe1197293

Also ich hatte bisher meine ~30 Stunden Spielspaß, weitere 10 kommen sicher demnächst hinzu.
Das ist angesichts deiner Gesamtspielzeit aber nicht sonderlich viel. ;)
... Die Gesamtspielzeit läuft auch im Haupt- und Pausemenü weiter. ;)
Dann hast du aber viel Zeit in den Menüs verbracht. :lol:
Gibs zu, du bist dauernd weggenickt, weil das Spiel so langweilig ist. ;)

vor einem Jahr
sabienchen.banned

Also ich hatte bisher meine ~30 Stunden Spielspaß, weitere 10 kommen sicher demnächst hinzu.
Das ist angesichts deiner Gesamtspielzeit aber nicht sonderlich viel. ;)
... Die Gesamtspielzeit läuft auch im Haupt- und Pausemenü weiter. ;)

vor einem Jahr
johndoe1197293

Also ich hatte bisher meine ~30 Stunden Spielspaß, weitere 10 kommen sicher demnächst hinzu.
Das ist angesichts deiner Gesamtspielzeit aber nicht sonderlich viel. ;)

Zuletzt bearbeitet vor einem Jahr

vor einem Jahr