Diablo 427.12.2019, Marcel Kleffmann

Vorschau: Das höllisch schwere Erbe

Error 37, das Echtgeld-Auktionshaus, nutzlose Items und eine bunte Welt - der Launch von Diablo 3 wird lange im Gedächtnis bleiben, bevor es mit Reaper of Souls besser wurde. Dann kam die berüchtigte Ankündigung von Diablo Immortal, obwohl eigentlich auf die Enthüllung von Diablo 4 gehofft wurde. Auf der BlizzCon 2019 wurde der vierte Teil schließlich präsentiert und damit der Versuch, das Beste aus Diablo 2 und Diablo 3 zu vereinen. Wir haben es angespielt.

Die Rückkehr der Finsternis

Bei Diablo 3 beteuerte Blizzard Entertainment noch, dass eine "buntere Farbpalette" dem Spiel nicht schaden würde. Vielen Fan-Beschwerden zum Trotz setzten sie ihre Linie durch (wir berichteten, mehrfach), nur um beim vierten Teil wieder zurückzurudern. In Diablo 4 wird alles wieder düsterer, blutiger und brutaler - auch vor der Verwendung von okkulten Symbolen soll nicht zurückgeschreckt werden. 

Diablo trifft Destiny  

Abseits der Düsternis bewegt sich Diablo 4 mit seiner Shared-Open-World stärker in Richtung eines Online-Action-Rollenspiels mit instanziierten Inhalten für Solo-Spieler oder Gruppen - vergleichbar mit Destiny, The Division, Torchlight: Frontiers oder Forza Horizon 4. Eine dauerhafte Internetanbindung ist erforderlich.  

Die Dunkelheit wird wieder wichtiger.
Die Spielwelt unterteilt sich in die offene Oberwelt und die eigenständigen Dungeons. Die weitläufige Oberwelt wird aus fünf Regionen mit unterschiedlichen Biomen bestehen. Einigen Gebieten stattet man erstmalig in der Diablo-Reihe einen Besuch ab. Andere Regionen wie Tristram kennt man bereits. Diesen Teil der Spielwelt haben die Entwickler per Hand erstellt und nur dort wird man auf andere (zufällige) Spieler treffen, die nicht mit dem eigenen Charakter in einer Gruppe sind. Die Anzahl der Spieler, die man zu Gesicht bekommt, soll vollständig dynamisch sein und sich je nach Region richten. In Städten sollen mehr Spieler unterwegs sein, als in der finsteren Einöde am Ende der Welt. Es gibt auch Kampagnen-Bereiche in den städtischen Treffpunkten, die nur für den aktuellen Spieler bzw. die Gruppe vorgesehen sind. Die Atmosphäre soll durch die Anwesenheit von anderen Spielern jedenfalls nicht leiden.

In dieser Shared-World-Oberwelt finden Ereignisse, Rettungseinsätze oder gar Bosskämpfe statt, die mit der Anzahl der Teilnehmer skalieren und jedem Spieler eigene Beute als Belohnung versprechen. Ob die Belohnungen in Zusammenhang mit der aktiven Teilnahme (Schaden anrichten etc.) an den Events stehen, ist unklar. Entsprechende Ereignisse werden auf der Weltkarte markiert und können besucht werden, sofern man teilnehmen möchte. Dadurch gewinnt die Spielwelt an Dynamik und Leben.  

Ein Weltboss wird von mehreren Spielern in der Shared-World-Oberwelt bekämpft. Trotz der Shared-World-Komponenten beteuern die Entwickler, dass man Diablo 4 auch komplett alleine spielen kann.

Die Spielwelt wird so groß sein, dass Reittiere eine wichtige Rolle spielen werden, mit denen man die Entfernungen schneller zurücklegen kann. Man soll ebenfalls vom Reittier kämpfen können, was die Entwickler erst in Zukunft vertiefen wollen. Auf der Oberwelt dürfen die Charaktere an bestimmten Positionen an Felsen hochklettern und andere Bewegungsaktionen durchführen, was jedoch nur an gekennzeichneten Flächen aus möglich ist. Der Bewegungsspielraum der Figuren wird so unnötig einschränkt. Den heldenhaften Klippenspringer-Barbaren aus Diablo 3 werde ich vermissen.

Das letzte Licht in der Dunkelheit

Betritt man Dungeons, Verliese oder Höhlen, die überall auf der Oberwelt verstreut sind, wird dieser Schauplatz zufällig generiert. Dort trifft man keine anderen Spieler. Nur der Spieler-Charakter bzw. die eigene Gruppe, die aus maximal vier Spielern bestehen darf, schlagen sich durch den Untergrund, der sich über mehrere Ebenen (ohne Ladepausen) erstrecken kann. Außerdem fiel auf, dass das Sichtfeld an den Rändern des Bildschirms wieder düsterer wird. Die Kamera klebt wie gewohnt am eigenen Charakter, der sich in der Mitte des Bildschirms befindet. Im Umkreis der Spielfigur ist alles hell erleuchtet. Diese Helligkeit nimmt mit zunehmendem Abstand von der eigenen Figur ab - eine Kleinigkeit, welche die düstere Atmosphäre zusätzlich stützt.

Größere Entfernungen werden mit Reittieren zurückgelegt.

Praktisch ist, dass man Quests in Dungeons erledigen kann, ohne die Aufgabe vorher in der Stadt angenommen zu haben. In dem Fall hinterlässt z.B. der Endgegner einen Gegenstand, den man zum Questgeber bringen kann. Apropos Quests: Es wird Haupt- und Nebenquests geben, mit denen die Geschichte rund um die Rückkehr der Schöpferin Lilith, zugleich die Tochter des Hasses (Tochter von Mephisto), erzählt wird. In der angespielten Demo ließ sich zur Qualität der Story bisher kaum etwas sagen. Lediglich die Story-Präsentation mit nicht animierten Charakter-Porträts ohne Veränderung der Kameraperspektive war auf das Nötigste beschränkt. Dafür gibt es an Schlüsselstellen deutlich aufwändigere Zwischensequenzen in der Spielgrafik mit dynamischer Kamera.

Orientierung an Diablo 2

Fünf Klassen wird es in Diablo 4 geben. Barbar, Zauberin und Druide wurden bestätigt. Gerüchte besagen, dass Paladin und Amazone die anderen beiden Klassen sein werden, wodurch die Riege stark an Diablo 2 erinnern würde.  

Der Barbar ist ein muskelbepackter Nahkämpfer. Er orientiert sich mit Kriegsschreien und seismischen Schlägen, die die Erde erzittern lassen, an seinem Vertreter aus dem dritten Teil. Der charakteristische Sprung mitten ins Geschehen ist wieder dabei. Viele seiner Attacken fühlen sich sehr wuchtig und mächtig an, wenn erledigte Gegner durch seine pure Kraft durch die Umgebung geschleudert werden, auch wenn sich das allgemeine Spielgeschehen im Vergleich zu Diablo 3 etwas langsamer anfühlt - vor allem, wenn man sich das Tempo vorstellt, in dem man mit Paragon-Stufe 400+ und einem vollständigen Set durch die Nephalemportale fegt. Dagegen wirkt Diablo 4 träger, was aber keinesfalls schlecht ist. Denn so langsam wie in Diablo Immortal war das Spielgeschehen hier nicht.

Die Zauberin ist eine Fernkämpferin. Neben dem fast obligatorischen Blizzard (Eisregen) kann sie einen Blitzspeer werfen, der von Gegner zu Gegner springt. Ein Meteor kann ebenso beschworen werden. Mit der ultimativen Fähigkeit "Conduit" verwandelt sie sich in eine Blitzwolke und elektrisiert ihre Gegner. Sie verfügt über Blitz-, Eis/Frost- und Feuer-Magie. Je nach gewähltem Weg im Talentbaum können diese drei Zauber-Kategorien gezielt (passiv) verbessert werden. Entscheidet man sich für den Feuer-Pfad, wird der Feuer-DoT (Schaden über Zeit) verlängert und der Schaden gegen brennende Ziele erhöht. Bei der Spezialisierung auf Blitze richtet man mehr Schaden im Nahkampf an. Nutzt die Zauberin Eis/Frost-Magie, wird ein stapelbarer Kälteeffekt auf den Gegner appliziert, der irgendwann dazu führt, dass er einfriert. Im Talentbaum kann der Schaden gegen eingefrorene Gegner erhöht und es können mehrere Punkte pro Talent investiert werden.

Der Barbar schwingt seinen Zweihänder in einer finsteren Höhle.

Der Druide ist ein wilder Gestaltwandler, der zwischen den Formen eines Bären und eines Werwolfs wechseln kann. Der Wechsel zwischen den Gestalten wird dem Druiden mit kurzzeitigen Buffs (wie Schadensreduktion) nach der Verwandlung schmackhaft gemacht. Im Nahkampf besudelt sich der Kämpfer außerdem reichlich mit Blut. Des Weiteren gebietet er über Erde und Sturm und entfesselt den Zorn der Natur. Er kann von zwei Wölfen begleitet werden, die gezielt auf einen Gegner geschickt werden können. Ansonsten fielen die Wölfe in der Demo durch ihre Aggressivität und ihren stetigen Angriffsdrang eher negativ auf. Erinnerungen an Aggro-Pets aus World of WarCraft werden wach.

In der angespielten Demoversion gab es vorgefertigte Charakter-Modelle. In der finalen Version soll man die eigene Figur stärker anpassen können - z.B. Tattos, Narben, Gesichtstyp, Haare usw. - der Vergleich mit dem Charakter-Editor von World of WarCraft drängte sich in diesem Zusammenhang auf.

Die Zauberin hält Gegner mit Blitzmagie zurück.

Fertigkeiten und mehr Möglichkeiten

Gesteuert werden die Charaktere auf dem PC mit der typischen Point-&-Click-Steuerung - wie in den altbekannten Diablo-Teilen. Alternativ soll es möglich sein, auf die Controller-Steuerung umzuschalten und die Bewegungen des Charakters direkt zu kontrollieren. Das wäre ein Novum für die Diablo-Reihe auf PC. Jede Klasse verfügt zudem über eine Ausweichen-Aktion mit Abklingzeit, wenn man die Leertaste drückt. Im Gegensatz zu dieser Funktion aus der Konsolen-Version von Diablo 3 ist das Ausweichen tatsächlich nützlich.  

Obwohl die Fähigkeiten der Klassen in Kategorien wie "Weapon Mastery", "Brawling" oder "Ultimate" unterteilt sind, hat man als Spieler die freie Wahl, auf welche Skills man in welcher Mischung zugreifen möchte. Es herrscht freie Auswahl bei der Zusammenstellung der Fertigkeiten, die kategoriale Unterteilung in der BlizzCon-Demo ließ andere Schlüsse zu. Runen, mit denen die Fähigkeiten in Diablo 3 modifiziert werden konnten, sind bisher nicht entdeckt worden. Dafür hat jede Fähigkeit mehrere Ränge, welche Stärke oder Effektivität beeinflussen - wie in World of WarCraft Classic. Diese Fähigkeiten-Ränge können z.B. durch Bonusattribute auf legendären Gegenständen erhöht werden.  

Das erste gezeigte Gebiet in Diablo 4 wurde von den schottischen Highlands inspiriert.

Neben den legendären Gegenständen, die in der Regel über eine besondere Eigenschaft verfügen, wird es mythische Gegenstände geben, die vier solcher Eigenschaften haben. Jedoch darf man nur einen mythischen Gegenstand gleichzeitig ausrüsten. Generell wollen die Entwickler, dass die Gegenstände (auch seltene Items) mehr Tiefe und Komplexität bekommen und die Gegenstandsaffixe vielseitiger werden, um den Spielern mehr Raum für Experimente bei den Spielweisen zu geben. Sie wollen versuchen, dass man nicht einfach online "den optimalen Build" nachschlägt, sondern selbst experimentiert - obgleich dies wohl ein frommer Wunsch bleiben dürfte.

Vex-Dol und die Runenwörter

Die Verbesserung des Charakters soll nicht mehr ausschließlich durch Gegenstände wie in Diablo 3 realisiert werden. Durch die Spezialisierung auf einen Spielstil im Talentbaum und die verschiedenen Fähigkeiten in Verbindung mit ihren Rängen soll mehr Tiefe geboten werden. Solche Punkte, die man in Talente oder die Freischaltung von neuen Fähigkeiten stecken kann, gibt es pro Level-Up und ggf. durch Objekte in der Spielwelt.  

Ach, und dann wären da noch die Runenwörter, die aus Diablo 2: Lord of Destruction bekannt sein dürften. Die Runen, die man als "normale Beute" finden kann, können in Sockel auf Gegenständen eingesetzt werden. Runen tragen Silben, die mit Effekten versehen sind und sich kombinieren lassen. Ein Beispiel: Die Vex-Rune wird aktiv, wenn eine Bedingung erfüllt ist - in diesem Fall, wenn ein Heiltrank genommen wird. Kombiniert man die Vex-Rune mit einer Dol-Rune, die den kritischen Trefferschaden kurzfristig stark erhöht, erhält man einen Krit-Buff, wenn man einen Heiltrank benutzt. Die mit einer Abklingzeit versehenen Heiltränke waren in der Diablo-4-Demo übrigens der einzige Weg, um Lebensenergie zu regenerieren. Die Gesundheitskugeln (Health Globes) aus Diablo 3 kommen nicht mehr zum Einsatz.  

Ob die Entwickler wie in Diablo 3 auf ein Maximallevel-System in Verknüpfung mit einem unendlichen Level-Up-System (Paragon) setzen, steht bisher nicht fest. Fan-Feedback ist an dieser Stelle gefragt .  

Schlüsseldungeons im Endgame

Die Darstellung der Wucht der Attacken bleibt unerreicht.

Im Gegensatz zu Nephalemportalen wird es im "Endgame" u.a. Schlüsseldungeons geben, die Herausforderungen basierend auf Dungeonaffixen bieten. In der Spielwelt kann man erfahren, welche Monsterarten und Ereignisse in diesen Dungeons lauern und auf was man sich gefasst machen kann - und das  schon, bevor man den Dungeon betritt. Die Schlüssel für diese Dungeons werden von Gegnern hinterlassen. Der Schwierigkeitsgrad soll sich primär auf die Qualität der erbeuteten Gegenstände auswirken und weniger auf die bloße Häufigkeit der Beute. Der Hardcore-Schwierigkeitsgrad (dauerhafter Charaktertod) ist weiterhin enthalten. Über die Gestaltung der sonstigen Schwierigkeitsgrade und der Endgame-Inhalte wollten die Entwickler noch nicht im Detail sprechen.

Neu ist ebenfalls die Stagger-Mechanik bei Bossgegnern. Viele Bosse sind gegen bewegungseinschränkende Aktionen oder Kontrollverlust-Effekte immun. Setzt mal solche Fähigkeiten trotzdem gegen die Bosse ein, wird ein "Stagger-Balken" aufgeladen. Erreicht der Stagger eine bestimmte Stufe, wird der Boss z.B. kurzzeitig betäubt oder verliert eine seiner Fähigkeiten.

Ausblick

Die (mehrfach) gespielte Demo auf der BlizzCon 2019 hat mich überzeugt, auch wenn nur ein kleiner Teil gezeigt wurde und dieser so dermaßen auf Hochglanz poliert war, dass der Eindruck entstand, dass das Spiel schon morgen erscheinen könnte. Der entscheidende Punkt war aber, dass sich Diablo 4 bei den Kämpfen richtig gut angefühlt hat. Das Schnetzeln durch die Monsterhorde fühlte sich mächtig kraftvoll an und das leicht gesenkte Tempo erlaubt etwas mehr Kontrolle als beim dritten Teil. Dazu trumpft das Spiel mit einer ansteckend düsteren Umgebung, einem hervorragenden Animationssystem und wesentlich mehr Möglichkeiten zur Anpassung des Charakters auf - vom Aussehen über Runenwörter bis hin zu Rängen von Fähigkeiten. Natürlich wird es im Endeffekt auf so viele andere Aspekte ankommen, darunter das Beutesystem, Crafting, Questaufteilung, Reiten, Herausforderung/Schwierigkeit und sogar etwas auf die Story. Auch die Sinnhaftigkeit der Shared-World-Komponente muss sich noch beweisen, aber spätestens, wenn man in die Dungeons herabsteigt, beginnt der düstere Schnetzelspaß. Ich bin der Meinung, dass Blizzard mit Diablo 4 auf dem richtigen Weg ist, da es fast wie ein modernes Remake von Diablo 2 mit Neuerungen wirkt, die tatsächlich sinnvoll und kein Blödsinn sind wie das Echtgeld-Auktionshaus aus dem dritten Teil.

Einschätzung: sehr gut

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Kommentare

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vor 2 Jahren
Bachstail

Man muss halt aber mal auf die Community hören... Das tut Blizzard aber leider zu selten.
Eigentlich hört Blizzard ständig auf die Community.

World of Warcraft ist nur so geworden, wie es heute ist, weil man ständig auf die Community gehört hat (Dungeon Browser, LfR, Fliegen) und bei Diablo 3 tut man derzeit auch vieles, was von der Community gewünscht ist, es ist noch gar nicht so lange her, da hat Blizzard Spieler aus dem offiziellen Diablo 3-Forum aktiv mit in die Patch-Entwicklung eingebunden und vieles von dem Umgesetzt, was die Spieler wollten.

vor 2 Jahren
forest_hunter

Ich habe damals mit diesem Echtgeldaktionshaus einige hundert euro verdient wenn nicht über 500 Euro, weiss ich gar nicht mehr so genau, einerseits habe ich so einen Bot laufen lassen, der das Spiel gespielt hat und Gold und Gegenstände aufgesammelt hat, auf der andereren Seite hat man das Auktionshaus nach Items durchsucht die jemand zu billig eingestellt hat, und die dann zum 10 fachen Preis verkauf. Ich habe auch mal irgenso ein nutzloses Item gefunden mit dem man was craften konnte, was total schwach war, wie eigentlich alles. Dafür hat irgenwer so 40-50 Euro gezahlt weil es das kaum zu kaufen gab. Das Diablo 3 Forum war auch sehr lustig, etwa 90% der Leute dort haben sich über Sachen im Spiel aufgeregtr wie den Schwierigkeitsgrad und die Schlechten Items am Anfang.

Fand es gut, dass sie das Auktionshaus wieder abgeschafft haben, ohne war das Spiel besser. Habe auch die PS4 Version, weiß gar nicht so recht wo man Diablo4 eher spielen sollte auf PC oder PS4. Für mich sieht es besser aus als Diablo 3, die Graifk in Diablo 3 ist zu bunt. Die Story ist totaler trash, und sie haben Deckard Cain getötet. Das ist in etwa so wie wenn in Asterix, Obelix einfach sterben würde, Mit den Entwicklern von Diablo 1-2 können diese Leute nichts zu tun gehabt haben aber sie verstanden etwas von Marktwirtschaft. Diablo 1 und 2 sind noch immer besser als Diablo 3, technisch etwas veraltet aber nicht so schlecht gemacht.

Evenutell sollte lieber Grim Dawn 2 rauskommen, dann kann man komplett auf Diablo 4 verzichten.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Jahren

vor 2 Jahren
manu!

Was mir besonders positiv auffällt ist das herausnehmen des Spieltempos.
D3 leidet an chronischen Powercreep auch was das Movement anbelangt und Gruppenspiel ist eine Farce wenn man sich gefühlt jede Sekunde ein Bildschirm weiter bewegt.
Das Spieltempo sollte man nicht herausnehmen. Ich habe keine Lust eine lahme Krücke zu spielen. Zu einem hack&slay gehört auch ein ordentlich schnelles Spieltempo.
Im Endgame T16 ist D3 einfach nur noch purer Stress und reinster Egoismus.Man muss den anderen quasi die Elite Mobs wegschnappen um die Buffs am Laufen zu halten und die Stacks zu halten.Die Zauberin ist Endgame so schnell,dass ich keine 5 Rifts am Stück machen konnte,weils echt genervt hat.Das war kein Zocken mehr sondern stumpes rushen und Hatz Mobs vor den anderen zu legen.Man spielt wenn man mich fragt im High Tier gegeneinander und nicht miteinander.Gobs werden irgendwo in Milisekunden gelegt und nichtmal mehr ne Fahne gedropt.
Das Endgame konnte mich höchstens bis t13 motivieren,danach wurde es langweilig.
Meine Meinung <--- !

vor 2 Jahren
Rohwetter

Ich habe laut gelacht, sorry. Die wollen echt Geld für ein Spiel haben? Nein! Wie unverschämt!

Und gab es bei Blizzard-Spielen wie WoW, Diablo, ... bisher Microtransaktionen, die sich auf das eigentliche Spiel ausgewirkt haben? Also nicht nur Kosmetik?
Das ist hier KEIN Fifa20!
*hust* Echtgeldauktionshaus in Diablo 3 - never forget.

vor 2 Jahren